Wohnen in Gastfamilien

Bei der ambulanten Betreuungsform „Wohnen in Gastfamilien“ nehmen Familien oder andere private Haushalte ein bis maximal zwei Personen mit Behinderungen in ihre Wohngemeinschaft auf und stellen ihr ein eigenes Zimmer zur Verfügung. Frauen und Männer im erwerbstätigen Alter arbeiten in der Regel werktags in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM).

Die häusliche Gemeinschaft in der Gastfamilie umfasst die Mahlzeiten, aber auch Haushaltspflege und Wäschewaschen sowie gelegentlich Freizeitaktivitäten von gemeinsamem Fernseh- oder Spiele-Abenden bis zu Ausflügen oder auch nur einem gemütlichen Plausch nach Feierabend bei einer Tasse Kaffee.

Wie das Zusammenleben konkret aussehen kann, wird im Einzelfall abgesprochen und hängt stark von den Wünschen und Bedürfnissen der jeweiligen behinderten Frauen und Männer und den einzelnen Gastfamilien ab.

Das Familienpflegeteam...

Als Ansprechpartnerin für die „Familie“, aber auch für den „Gast“ steht das Familienpflegeteam der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. zur Verfügung. Mit den erfahrenen und pädagogisch ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden Fragen der gemeinsamen Alltagsgestaltung geklärt, aber auch besondere Herausforderungen bearbeitet, die sich auch aus der Behinderung ergeben. Die Gespräche können Konflikte frühzeitig verhindern.
Gemeinsame Ziele werden vereinbart.

Die Familienpflege wird vom Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) finanziert. Die Gastfamilien erhalten ein Betreuungsgeld, in dem auch die Kosten für Unterkunft und Verpflegung enthalten sind.

Kontakt:

Kirsten Schwarz-Konnegen
Tel.: 02335 8885261
e-Mail: naomi@frauenheim-wengern.de

Frauenheim Wengern

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