Unser Gesamtkonzept

Ein Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung, in Würde und in Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen - dafür begleiten und fördern wir Menschen mit Behinderungen je nach individuellem Bedarf und Wunsch.

Die Einrichtungen und Dienste der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. bieten individuelle Hilfen im Ennepe-Ruhr-Kreis an für erwachsene Menschen, die geistig oder psychisch behindert oder chronisch suchtkrank sind.

Ein nach allen Seiten offenes Netzwerk im Bereich Wohnen und Arbeiten bietet zahlreiche Wohn- und Kombinationsmöglichkeiten der Hilfeangebote des Frauenheims Wengern (163 stationäre Wohnheimplätze, 170 Werkstattplätze, 12 Plätze in der Tagesstruktur für externe Nutzer/innen), des ambulanten Dienstes NAOMI, des „Familienpflegedienstes für das betreute Wohnen in Gastfamilien“, der „Sozialpädagogischen Familienhilfe“ und der Kontakt- und Informationszentren, der sogenannten Treffpunkte.

Individuelle Hilfeangebote

Menschen jeden Alters lassen sich unterstützen und wechseln gemäß ihres sich stetig ändernden individuellen Hilfebedarfes die Hilfeangebote. Sie passen die Angebote ihrem Bedarf an. Die Zahl der Personen, die alleine oder in Gemeinschaft mit mehreren ihren Hilfebedarf inklusiv im Gemeinwesen decken, ist ansteigend und führt von der Aufhebung der starren Trennung zwischen ambulanten und stationären Wohnformen hin zu kreativen Unterstützungsleistungen aus der Vielfalt der einzelnen Angebotspaletten, um so ein passgenaues individuelles Angebot zu erhalten.

Von einem unterstützenden Arrangement bis hin zur Gesamtversorgung bieten wir im Ennepe-Ruhr-Kreis Hilfen im Rahmen des Rehabilitationsgesetzes (SGB IX) an, die das Ziel haben, die persönliche Entwicklung ganzheitlich zu fördern sowie eine möglichst selbständige und selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen. 

Individuelle Förderplanung

Vor dem Hintergrund des Benachteiligungsverbotes ermöglichen wir, dass jeder Mensch in selbstgewählten personalen Zusammenhängen wohnen, arbeiten, sich bilden und seine Freizeit verbringen kann. Individuelle Förderplanung und die Zusammenarbeit mit Ärzten und Angehörigen sind selbstverständlich.

Darüber hinaus arbeiten wir mit externen Institutionen und Fachkräften, wie beispielsweise Reittherapeutinnen, Krankengymnastinnen, Fachärzten, Kliniken und Psychiatrischen Diensten zusammen.
Aktiv gelebte Frömmigkeit im Alltag, Gottesdienste, Andachten und lebendige Beziehungen zu der Ortskirchengemeinde werden in den Arbeitsbereichen  der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. angeboten und - wenn erwünscht - gefördert.

Frauenheim Wengern

Frauenheim Wengern

Fort- und Weiterbildungen, Qualitätsmanagement

Zur Wahrung der fachlichen und menschlichen Qualität der Arbeit nehmen die Mitarbeitenden regelmäßig an betriebsinternen und externen Fort- und Weiterbildungen sowie an Schulungen teil. Qualitätsmanagement, Dokumentationswesen und Beschwerdemanagement sind selbstverständlich.

Das Frauenheim Wengern ist Mitglied im Arbeitskreis inklusive Bildung, in der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft (PSAG) und im Gemeindepsychiatrischen Verbund (GPV), ist vertreten in der regionalen Planungskonferenz und den Fachkonferenzen Inklusion und in der für Psychiatrie und Sucht auf Kreisebene und für Menschen mit Behinderungen auf Kreisebene, in den Arbeitskreisen Wohnen für Menschen mit geistigen Behinderungen, Sozialpsychiatrie und Tagesstätten bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

Das Frauenheim Wengern arbeitet mit in der Arbeitsgruppe der Heime im Rahmen des MRSA/MRE-Netzwerkes im Ennepe-Ruhr-Kreis.
Zusammen mit der Stadt Wetter und der Evangelischen Stiftung Volmarstein ist das Frauenheim Wengern Trägerin des „Runden Tisches“ der Stadt Wetter zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Das Frauenheim Wengern ist Mitglied des Beirates für Menschen mit Behinderung.

Im Bereich der Anti-Gewalt-Arbeit bestehen Kooperationen mit der Frauenberatung EN und GESINE-Netzwerk Gesundheit EN.